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Feuerhand

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Feuerhand


Feuerhand hat eine bewegte Geschichte. Hermann Nier besaß Ende des 19. Jahrhunderts eine Klempnerwerkstatt in Beierfeld im Erzgebirge. Neben einer Reihe anderer Produkte stellte er Laternen her. Durch die Industrialisierung mussten viele Werkstätten Fabriken weichen. Dies war auch in Beierfeld der Fall, und so gründeten Hermann und sein Bruder Ernst 1893 eine Sturmlampenfabrik.


Fünf Jahre später wurde das Unternehmen gekauft und Hermann und Ernst übernahmen die Geschäftsführung. Dies verlief nicht reibungslos, so dass Hermann das Unternehmen wieder verließ, um den gleichen Weg selbstständig weiterzugehen. Schon bald ließ er sich das von ihm entwickelte Produktionsverfahren patentieren – ein Verfahren, das um ein Vielfaches effizienter war als das bis dahin praktizierte Handlöten.


Und so wurde 1914 der Name „Feuerhand“ eingetragen. 1926 wurde der Name „Firehand“ (zusammen mit seinen Patenten) in den USA registriert. Feuerhand war geboren und 1933 begann die Produktion der bekannten „Baby“-Serie – einer Sturmklappe mit feuerfestem und hitzebeständigem Glas.


Feurhand war mittlerweile zum größten Hersteller von Sturmlampen der Welt herangewachsen. Ein Patent nach dem anderen wurde angemeldet, darunter auch eines für die Sturmabdeckung.


Nach dem Krieg wurde die Fabrik übernommen, der Markenname „Feuerhand“ blieb jedoch im Besitz der Familie Nier. Bis 2014, als die Petromax Gruppe übernahm. Seit 1989 ist die Feuerhand Baby Special 276 das einzige noch in Produktion befindliche Modell.